Beantworten Sie für sich bitte folgende Fragen:
Haben Sie viele dieser Fragen mit Ja beantwortet? Und hoffen Sie, dass alles besser wird, wenn Sie dünner sind? Dann sollten Sie Ihr Verhalten hinterfragen und Hilfe suchen.
Früher galten Essstörungen als „typisch weibliche“ Erkrankung, die nur Mädchen und Frauen betraf. Heute erkranken zwar in zunehmendem Maß auch Jungen und Männer, doch häufiger sind immer noch Mädchen und Frauen davon betroffen.

Darunter fallen alle Essstörungen, die sich nicht eindeutig der Magersucht, der Bulimie oder dem Binge-Eating-Syndrom zuordnen lassen, weil sie nicht alle Kriterien erfüllen. So können beispielsweise alle Symptome einer Bulimie vorhanden sein, die Heißhungerattacken treten aber weniger als zweimal pro Woche auf. Auch Mischformen zwischen den klassischen Essstörungen gehören in die Kategorie „Sonstige Essstörungen“.
Verharmlosen sollte man diese Essstörungen nicht. Sie haben genauso gravierende Folgen wie die klassischen Störungen und müssen dringend professionell behandelt werden.