Schwere Fütterstörungen sind eher selten. Dennoch sollte Sie Ihr Kind gut beobachten. Wenn Sie die Situation länger als einen Monat als sehr belastend und problematisch empfinden und Ihr Kind über diesen Zeitraum wenig zunimmt oder an Gewicht verliert, sollten Sie auf alle Fälle die Kinderärztin oder den Kinderarzt zu Rate ziehen. Das gleiche gilt, wenn Ihr Kind regelmäßig die Mahlzeiten aufstößt oder erbricht.
Dieses Verhalten kann ein Zeichen für eine Fütterungsstörung im Kleinkindalter sein. Trennen Sie die Bereiche Essen und Spielen konsequent voneinander. Essen gibt es nur, wenn das Kind auf seinem Platz sitzt. Räumen sie die Spielzeuge zu diesem Zeitpunkt weg. Vorteilhaft ist es, wenn ihr Kind das Spielzeug nicht im Blickfeld hat. Das Essen sollte nicht zum Machtkampf zwischen Ihnen und Ihrem Kind werden. Holen Sie sich notfalls Hilfe und Beratung.

Um Fütterstörungen zu verhindern oder bestehenden Störungen entgegenzuwirken sollten Sie folgende Empfehlungen beachten: