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Rat und Hilfe

Wie lange dauert die Behandlung einer Essstörung?

Wie lange dauert die Behandlung einer Essstörung?

Ein Klinikaufenthalt kann zwischen drei Wochen und sechs Monaten dauern.
Die Dauer einer ambulanten Therapie legen die Therapeutin bzw. der Therapeut und die Patientin bzw. der Patient gemeinsam fest. Die Krankenkassen genehmigen in der Regel 25 Sitzungen. Der oder die Betroffene kann jedoch auch eine Verlängerung oder eine von vornherein höhere Stundenzahl beantragen. Bei einer Psychoanalyse zum Beispiel sind womöglich mehr Stunden nötig.
Bei einer Behandlung von Kindern oder Jugendlichen durch eine Kinder- und Jugendpsychotherapeutin oder einen Kinder- und Jugendpsychotherapeuten gelten andere Rahmenbedingungen. Informieren Sie sich vorab bei dem Therapeuten bzw. der Therapeutin oder bei einer Beratungsstelle über die Möglichkeiten.

 

Sollte eine Essstörung auf jeden Fall behandelt werden?

Sollte eine Essstörung auf jeden Fall behandelt werden?

Ja, auf jeden Fall. Eine Essstörung wie die Magersucht oder die Bulimie ist eine gesundheitsgefährdende psychische Erkrankung. Sie kann auf Dauer sogar lebensbedrohlich sein. Ohne professionelle Hilfe finden die Betroffenen keinen Ausweg aus der Krankheit. Deshalb sind eine psychotherapeutische Behandlung und weitere begleitende medizinische Maßnahmen auf jeden Fall notwendig.
Eltern und Angehörige können die Betroffenen unmöglich ohne professionelle Unterstützung heilen.

Weitere Fragen hier

Die Behandlung von Essstörungen

Zwei Frauen im Gespräch

Bei der Behandlung von Essstörungen werden meistens verschiedene Behandlungs-
möglichkeiten kombiniert. Die Schwerpunkte bilden die psychotherapeutische und die medizinische Behandlung. Zudem kann die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe eine sinnvolle Ergänzung zu einer Psychotherapie sein. Eine zusätzliche Betreuung von Angehörigen, Eltern oder Geschwister ist ratsam.

Ob eine ambulante oder stationäre Behandlung angezeigt ist, muss im Einzelfall entschieden werden. Bei dieser Entscheidung spielen neben dem seelischen und körperlichen Zustand auch soziale Faktoren eine Rolle.

Die stationäre Behandlung

Bei akuter Gesundheitsgefahr ist ein Klinikaufenthalt notwendig. Ein stationärer Aufenthalt bietet darüber hinaus Betroffenen die Möglichkeit, das Alltagsleben hinter sich zu lassen, um sich auf das Erlernen neuer Verhaltensmuster konzentrieren zu können. Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr

Die medizinische Behandlung

Ärztinnen und Ärzte sind häufig erste Anlaufstelle für Menschen mit Essstörungen und deren Angehörige. In ihren Zuständigkeitsbereich fallen zum einen die Information und Diagnostik und zum anderen die Durchführung der medizinischen Behandlung bei tatsächlichem Vorliegen einer Essstörung. Die medizinische Behandlung sollte eine psychotherapeutische Behandlung immer begleiten, ersetzen kann sie die Psychotherapie allerdings nicht. Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr

Die psychotherapeutische Behandlung

Da es sich bei einer Essstörung um eine psychosomatische Erkrankung handelt, ist es für die Betroffenen nahezu unmöglich, ohne psychotherapeutische Hilfe aus dem Teufelskreis auszubrechen. Das Angebot an psychotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten ist groß und vielfältig. Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr

Welche Behandlung für wen?

Die Frage, welche Therapieform im Einzelfall den größten Behandlungserfolg verspricht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr

Die Kosten einer Behandlung

Bevor eine ambulante oder stationäre Behandlung begonnen werden kann, muss die Frage der Kostenübernahme geklärt sein. Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr

Der Nutzen der Nachsorge

Als Nachsorge bezeichnet man planmäßige Nachuntersuchungen sowie die Nachbetreuung von Patientinnen und Patienten nach einer Behandlung. Sie bietet sich vor allem nach einer stationären Essstörungstherapie aber auch nach ambulanten Therapien an. Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr