TYPO3 Cumulus Flash tag cloud by TYPO3Macher (based on WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck) requires Flash Player 9 or better.
Nein. Untergewicht kann auch Ausdruck einer organischen Erkrankung sein.
Starkes Untergewicht ist nur eines der Kriterien für die Essstörung Magersucht. Für andere Essstörungen ist der BMI kein aussagekräftiges Kennzeichen. Wer von einer Essstörung betroffen ist, kann extrem mager, normalgewichtig, aber auch extrem übergewichtig sein. Menschen, die zum Beispiel an der Essstörung Binge Eating leiden, sind häufig leicht bis deutlich übergewichtig. Der Umkehrschluss gilt aber nicht: Nicht jeder Mensch mit Übergewicht hat zwangsläufig eine Essstörung.
Ein Verdacht auf Magersucht kann bestehen,
Ja, aber nur bezogen auf alters- und geschlechtsspezifische Normwerte.
Bei Kindern und Jugendlichen verändert sich die Körperzusammensetzung im Laufe ihres Wachstums. Pubertätsbedingt verändern sich Muskel- und Fettanteil bei Jungen und Mädchen unterschiedlich. Deshalb sagt der errechnete BMI allein nichts aus. Er muss anhand von Wachstumskurven für Jungen oder von jenen für Mädchen verglichen werden. Fachleute sprechen dabei von geschlechtsbezogenen BMI-Perzentilen. Perzentilen sind Prozentangaben. Wird das Körpergewicht eines Kindes in Perzentilen ausgedrückt, bedeutet dies, dass das Körpergewicht in Bezug auf das Körpergewicht der Altersgenossen angeben wird.
Ein Beispiel: Liegt der individuell errechnete BMI-Wert eines 14-jährigen Mädchens auf der 15. Perzentile, heißt das, dass 15 Prozent der 14-jährigen Mädchen der Referenzgruppe einen niedrigeren BMI-Wert haben, 85 % haben einen höheren BMI-Wert. Der BMI des Mädchens ist damit im Vergleich zu den gleichaltrigen Mädchen eher niedrig.
Für Kinder gelten folgende Referenzwerte: