
Essstörungen entstehen nicht von heute auf morgen. Sie entwickeln sich, und die Übergänge von einer merkwürdigen Essweise zu einer krankhaften Störung sind fließend. Deshalb sollten Eltern bei veränderten Verhaltensweisen wachsam sein.
Es ist sicher nicht immer leicht, Veränderungen richtig einzuordnen. In der Pubertät schon gar nicht. Sind die Veränderungen im Rahmen der Entwicklung normal, gehen sie vorüber? Oder sind es ernst zu nehmende Hinweise auf die Erkrankung? Bewertet man sie über, oder sind sie ein wirklicher Grund zur Besorgnis? Letztlich können das nur Fachleute beantworten.
Wenn sich das Kind in verschiedenen Bereichen anders als sonst verhält, sollten Eltern die Augen davor nicht verschließen. Dauern die veränderten Verhaltensweisen länger an, ist die Gefahr groß, dass sie sich verselbstständigen. Sinkt das Gewicht rapide, dann ist es dringend ratsam, sich Hilfe zu holen.
Folgende Punkte können auf eine Essstörung hinweisen:
Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen
Verändertes Essverhalten
Gewichtsverlust
Weitere Warnsignale
Wenn mehrere der genannten Anzeichen zu beobachten sind, sollten Sie das Verhalten bei einer Beratungsstelle, einem Arzt oder einer Ärztin abklären lassen. Denn nur Fachleute können die Diagnose „Essstörung“ stellen.