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Beantworten Sie für sich bitte folgende Fragen:
Haben Sie viele dieser Fragen mit Ja beantwortet? Und hoffen Sie, dass alles besser wird, wenn Sie dünner sind? Dann sollten Sie Ihr Verhalten hinterfragen und Hilfe suchen.
Früher galten Essstörungen als „typisch weibliche“ Erkrankung, die nur Mädchen und Frauen betraf. Heute erkranken zwar in zunehmendem Maß auch Jungen und Männer, doch häufiger sind immer noch Mädchen und Frauen davon betroffen.


Essstörungen können Lösungsversuche für tiefer liegende seelische Probleme oder Ausweg, Flucht oder Ersatz für verdrängte Gefühle und Bedürfnisse sein. Aber auch stummer Protest oder Ablehnung können sich in Essstörungen äußern. Sie signalisieren Verweigerung und stehen doch zugleich für Resignation oder Anpassung.
Nicht jedes Essverhalten, das merkwürdig ist, deutet auf eine Essstörung hin. Denn Essstörungen sind weit mehr als nur Probleme mit dem Essen. Sie haben psychische Hintergründe, das Essen bzw. Hungern ist Problemlöser. Doch die Übergänge von auffälligem zu krankhaftem Essverhalten sind fließend.
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In der Welt der erfolgreichen Models, Stars und Sternchen wird ein dünner Körper verlangt. Wer das als Maßstab für Schönheit nimmt, ist schnell mit der eigenen Figur unzufrieden. Vor allem dann, wenn Äußerlichkeiten über Glück und Unglück entscheiden. Dabei wandeln sich Schönheitsideale schnell.
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Bin ich zu dick, zu dünn oder genau richtig? Metermaß (Körpergröße) und Waage (Gewicht) können diese Fragen nicht allein beantworten. Doch die Messungen geben Hinweise darauf. Ob Ihr eigenes Gewicht für Sie „richtig“ ist und Sie sich in Ihrem Körper wohl fühlen, hängt allerdings nicht nur vom Body Mass Index ab.
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Essstörungen können sich auf verschiedene Weise zeigen. Im Wesentlichen werden folgende Hauptformen unterschieden: Magersucht, Bulimie und Binge-Eating-Störung.
Nicht alle Essstörungen lassen sich diesen Hauptformen zuordnen. Die Wissenschaft geht davon aus, dass die unspezifischen und untypischen „sonstigen Essstörungen“ sogar häufiger auftreten als die drei klassischen.
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so ein Ergebnis des Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS), der großen Studie (2003 bis 2006) des Berliner Robert-Koch-Instituts zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland: Gut ein Fünftel der 11- bis 17-Jährigen in Deutschland zeigt Symptome einer Essstörung. Mädchen sind häufiger betroffen als Jungen.
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