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Rat und Hilfe

Was kann auf eine Essstörung hinweisen?

Was kann auf eine Essstörung hinweisen?

Beantworten Sie für sich bitte folgende Fragen:

  • Beginnt der Tag mit einem Blick auf die Waage?
  • Vermeiden Sie es, in den Spiegel zu schauen?
  • Sind Sie unzufrieden mit Ihrem Aussehen und Ihrer Figur?
  • Haben Sie Angst vor Übergewicht oder davor zuzunehmen?
  • Zählen Sie Kalorien?
  • Haben Sie ein zunehmendes Interesse an der Nahrungszusammensetzung?
  • Schmieden Sie immer wieder Diätpläne?
  • Wissen Sie genau, wie viel Sie essen dürfen?
  • Essen Sie selten das, was Sie möchten?
  • Lassen Sie Mahlzeiten regelmäßig ausfallen?
  • Wissen Sie, wie sich Sattsein anfühlt?
  • Spüren Sie einen starken Drang, das Essen direkt nach den Mahlzeiten wieder los zu werden?
  • Ziehen Sie sich immer mehr aus sozialen Kontakten zurück?
  • Bleibt Ihre Regel aus oder ist die Regel unregelmäßig?
  • Sind Sie körperlich sehr aktiv?
  • Sind Sie in der Schule, der Ausbildung, im Beruf und im privaten Bereich sehr leistungsorientiert?

Haben Sie viele dieser Fragen mit Ja beantwortet? Und hoffen Sie, dass alles besser wird, wenn Sie dünner sind? Dann sollten Sie Ihr Verhalten hinterfragen und Hilfe suchen.

Wer ist von Essstörungen betroffen?

Wer ist von Essstörungen betroffen?

Früher galten Essstörungen als „typisch weibliche“ Erkrankung, die nur Mädchen und Frauen betraf. Heute erkranken zwar in zunehmendem Maß auch Jungen und Männer, doch häufiger sind immer noch Mädchen und Frauen davon betroffen.

Weitere Fragen hier

Essstörungen im Überblick

Essstörungen können sich auf verschiedene Weise zeigen. Im Wesentlichen werden drei Hauptformen unterschieden:

Öffnet internen Link im aktuellen FensterMagersucht (Anorexie, Anorexia nervosa)
Öffnet internen Link im aktuellen FensterBulimie (Bulimia nervosa)
Öffnet internen Link im aktuellen FensterBinge-Eating-Störung (Binge Eating Disorder)

Alle Essstörungen können ineinander übergehen oder sich abwechseln. So entwickelt sich bei Magersucht in etwa 20 Prozent der Fälle eine Bulimie.
Nicht immer sind bei Essstörungen alle Merkmale ausgeprägt. Nicht alle Essstörungen lassen sich den drei Hauptformen zuordnen. Die Wissenschaft geht davon aus, dass diese unspezifischen und untypischen sonstigen Essstörungen sogar häufiger auftreten als die drei klassischen. Hier beschrieben unter

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSonstige Essstörungen

So unterschiedlich sich Essstörungen zeigen, eines ist für alle kennzeichnend: Essen bestimmt das Leben der Betroffenen. Das gilt für ihren Tagesablauf, ihre Gefühle, ihre Beziehungen zu anderen, ihre beruflichen und privaten Entscheidungen. Sie sind auf das Essen bzw. das Nicht-Essen fixiert. Ihr Körper ist aus ihrer Sicht für alles Glück und Unglück verantwortlich. Sie tragen ihre inneren Spannungen auf dem „Schlachtfeld Körper“ aus.