Statistisch betrachtet weisen ca. 15 bis 20 Prozent aller Kinder leichte bis mittelschwere, 3 bis 7 Prozent schwere Fütterstörungen auf. Noch häufiger sind Kinder mit schweren Entwicklungs- oder Stoffwechselstörungen sowie Frühgeborene davon betroffen.
3 bis 4 Prozent der Fälle weisen gleichzeitig eine Gedeihstörung auf, das heißt das Kind verliert an Gewicht oder nimmt unzureichend zu. Oft kommt es auch zu einer Wachstumsverzögerung.
Schwere Fütterstörungen sind eher selten. Dennoch sollte Sie Ihr Kind gut beobachten. Wenn Sie die Situation länger als einen Monat als sehr belastend und problematisch empfinden und Ihr Kind über diesen Zeitraum wenig zunimmt oder an Gewicht verliert, sollten Sie auf alle Fälle die Kinderärztin oder den Kinderarzt zu Rate ziehen. Das gleiche gilt, wenn Ihr Kind regelmäßig die Mahlzeiten aufstößt oder erbricht.


Fütterstörungen betreffen nach Schätzungen
15 bis 20 Prozent aller gesunden Kinder. Eine ausgewogene Ernährung und das Gedeihen ihrer Kinder sind ein vordringliches Anliegen aller Eltern.
Daher werden Fütterstörungen oft als sehr belastend für die Familie und Partnerschaft empfunden.
Mit viel Ruhe und Geduld können es Eltern schaffen, ihren Kindern den Druck beim Essen zu nehmen und für eine entspannte Atmosphäre am Esstisch zu sorgen.
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Hanna ist jetzt 11 Monate alt. Seit dem 6. Lebensmonat hat sie eine Fütterstörung. Nach 3 bis
4 Löffeln Brei wird die Mahlzeit regelmäßig zum Machtkampf.
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Fütterstörungen gehören wie Schrei-, Gedeih- oder Schlafstörungen zu den frühkindlichen Regulationsstörungen. Oft treten dabei mehrere Störungen gleichzeitig auf.
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Man unterscheidet zwischen den Fütterstörungen von Säuglingen und denen im Kleinkindalter. Jede hat ihre eigenen Kennzeichen.
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Schwere Fütterstörungen sind selten und kommen in den ersten beiden Lebensjahren nur bei etwa 3 bis 10 Prozent der Babys vor. Je nach Ausprägung der Fütterstörung ist eine ambulante Beratung oder stationäre Therapie sinnvoll.
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