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Rat und Hilfe

Welchen Einfluss hat das Schlankheitsideal, das Medien zeigen?

Welchen Einfluss hat das Schlankheitsideal, das Medien zeigen?

In den Medien, der Werbung oder der Modebranche wird Schlankheit immer wieder mit Attraktivität und Erfolg gleichgesetzt. Das geltende Schönheitsideal und das negative Image von Menschen mit Übergewicht in der Gesellschaft spielen bei Essstörungen eine große Rolle. Verbunden mit Diäten oder kontrolliertem Essverhalten kann das Schönheitsideal ein Auslöser für Essstörungen sein.

Weitere Fragen hier
Unterrichts-Szene

Für Lehr- und Mittlerkräfte

Welche Materialien eignen sich für den Unterricht? Welche Studien laufen zum Thema Essstörungen? Was kann ich tun, wenn ich einen konkreten Verdacht habe? Hier finden Lehrerinnen und Lehrer, Übungsleiterinnen und Übungsleiter in Sportvereinen, pädagogische Fachkräfte in Freizeiteinrichtungen, in der Kinder- und Jugendhilfe, Ausbildungsleiterinnen und Ausbildungsleiter und andere Mittlerkräfte Antworten.

Gefahr im Verzug

Essstörungen können lebensbedrohlich werden. In Deutschland sterben pro Jahr bis zu 100 Menschen an Essstörungen. Wenn Sie Warnsignale wahrnehmen, suchen Sie das Gespräch mit der/dem Betroffenen und schalten Sie Hilfe ein. Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr

Wie häufig kommen Essstörungen vor?

Bei den Erwachsenen sind 1,5 % der Frauen und 0,5 % der Männer im Alter von 18 bis 79 Jahren in Deutschland von Magersucht, Bulimie oder Binge-Eating-Störung betroffen. Magersucht ist im Alter von 15 Jahren und Bulimie im Alter von 18 Jahren am häufigsten. In der Altersgruppe der 13- bis 18-Jährigen leiden ca. 4 % der Mädchen und 1,6 % der Jungen unter Essstörungen. Insgesamt sind noch einmal so viele Frauen/Mädchen und Männer/Jungen von unspezifischen Essstörungen betroffen. Klar ist: Jeder fünfte Jugendliche ist gefährdet. Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr

Leitlinie zur Diagnostik und Therapie

Die im Dezember 2010 veröffentlichte S 3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Essstörungen hat auf Basis wissenschaftlicher Studien Standards für die Diagnostik und Behandlung von Menschen mit Essstörungen in Deutschland gesetzt. Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr

Neues aus der Forschung

Unterschiedliche wissenschaftliche Fachrichtungen erforschen die verschiedenen Aspekte von Essstörungen. Die Ergebnisse helfen, Essstörungen besser vorzubeugen und sie zu behandeln.
Mehr zu Studien finden Sie Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier

Tipps für Lehrkräfte

Lehrerinnen und Lehrer nehmen manchmal als erste Gewichts- und Verhaltensänderungen wahr. Was können Sie tun, wenn Sie eine Essstörung vermuten? Auf keinen Fall abwarten. Patentrezepte gibt es nicht, aber Tipps, die weiterhelfen. Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr

Pro Ana und Pro Mia

Vorsicht vor Websites im Internet, die Essstörungen wie Magersucht oder Bulimie unterstützen oder gar verherrlichen! Klären Sie auf, informieren Sie darüber: Wie man die Seiten erkennt, und warum sie so gefährlich sind. Öffnet internen Link im aktuellen Fenstermehr