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Der Nutzen der Nachsorge

Als Nachsorge bezeichnet man planmäßige Nachuntersuchungen sowie die Nachbetreuung von Patientinnen und Patienten nach einer Behandlung. Vor allem nach einer stationären Essstörungstherapie aber auch nach ambulanten Therapien ist eine Nachsorge sinnvoll.
Durch Nachsorge sollen

  • das Wiederauftreten der Erkrankung verhindert werden,
  • der Therapieerfolg aufrecht erhalten werden,
  • frühzeitig mögliche Rückfälle erkannt und effektiv sowie unmittelbar behandelt werden,
  • der bzw. die Betroffene im Umgang mit der Erkrankung im Alltag unterstützt werden,
  • die Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Arbeits- und Berufsfähigkeit sowie die Begleitung bei der beruflichen Integration gesichert werden,
  • die Wiedereingliederung und der Ausbau des sozialen Netzwerkes gesichert werden.

Die Nachsorge findet in der Regel in Wohnortnähe statt. Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen und andere Einrichtungen führen die Nachsorge durch. Nachsorge kann unter anderem in Form von Fortgeschrittenengruppen, begleitenden Einzelsitzungen je nach Bedarf und Ehemaligentreffs umgesetzt werden. Neue Nachbetreuungsangebote nutzen die vielfältigen Kommunikationstechnologien wie z. B. den Short Message Service (SMS) des Mobiltelefons und das Internet. Die Nachsorge kann sich über Wochen, Monate oder Jahre ausdehnen.