Beantworten Sie für sich bitte folgende Fragen:
Haben Sie viele dieser Fragen mit Ja beantwortet? Und hoffen Sie, dass alles besser wird, wenn Sie dünner sind? Dann sollten Sie Ihr Verhalten hinterfragen und Hilfe suchen.
Früher galten Essstörungen als „typisch weibliche“ Erkrankung, die nur Mädchen und Frauen betraf. Heute erkranken zwar in zunehmendem Maß auch Jungen und Männer, doch häufiger sind immer noch Mädchen und Frauen davon betroffen.


Sie sind ständig unzufrieden mit sich, Ihrer Figur und Ihrem Aussehen. Ihre Gedanken drehen sich nur noch ums Essen oder Nicht-Essen, sie bestimmen Ihr Leben. Sie fragen sich, ob Sie eine Essstörung haben?
Hier finden Sie Informationen zu Krankheitsbildern, Kennzeichen und Folgen. Es gibt Hinweise für die ersten Schritte aus der Krankheit heraus, auch Betroffene kommen zu Wort.
Sie suchen in Ihrer Nähe Adressen, die Ihnen weiterhelfen: Wo finden Sie ein Beratungsangebot? Welche Institutionen bieten Behandlungen von Essstörungen an? Sie wollen sich über Präventions-Maßnahmen informieren? Sie interessieren sich für Selbsthilfegruppen? Nutzen Sie dafür die
Suche: Beratung, Behandlung, Prävention und Selbsthilfe! Entsprechend Ihrem Eintrag werden Ihnen Einrichtungen in Ihrer Nähe aufgelistet.
Dünn, dünner, am dünnsten! Doch selbst dann fühlen sich Mädchen und Jungen, Frauen und Männer mit Magersucht noch viel zu dick. Ihre Angst zuzunehmen ist riesengroß. Deshalb wird das Essen streng kontrolliert und der Hunger geleugnet. Niemand soll etwas von der Krankheit erfahren. Doch der körperliche Zustand kann lebensbedrohlich werden.
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Nach außen hin scheint alles normal. Mädchen und Jungen, Frauen und Männer, die an Bulimie leiden, sind meist schlank und sehr angepasst. Doch innen sieht alles ganz anders aus. Wöchentlich, manchmal sogar täglich kommen die unkontrollierbaren Essanfälle. Um die übermäßige Nahrungsaufnahme „rückgängig“ zu machen, erbrechen sich viele oder nehmen Abführmittel ein. Andere treiben übermäßig Sport oder führen streng Diät.
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Genau wie bei der Bulimie sind Essanfälle typisch für diese Essstörung. Der Unterschied: Menschen mit Binge-Eating-Störung ergreifen keine Gegenmaßnahmen, sie übergeben sich nicht oder beginnen nicht zu hungern. Deshalb werden viele Binge Eater übergewichtig. Doch nicht jede oder jeder Übergewichtige leidet automatisch an einer Binge-Eating-Störung.
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Waschbrettbauch, breite Schultern, Muskelpakete, knackiger Po – so stellen sich viele das Idealbild des Mannes vor. Übertriebenes Streben danach kann krank machen und zur Magersucht führen. Essstörungen bei Männern sind oft schwerer aufzudecken, aber das Krankheitsbild ist dem der Frauen auffällig ähnlich.
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Mit dem Bodycheck der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung können Sie Ihr Essverhalten analysieren lassen. Geeignet ist der Test für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 12 und 20 Jahren. Er umfasst Fragen zum eigenen Ernährungsverhalten und Ernährungswissen, aber auch zu persönlichen Erfahrungen mit dem Thema Essstörungen.
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Sie sind sich nicht sicher, ob Sie eine Essstörung haben? Sie wissen nicht mehr weiter? Sie können die Situation nicht mehr ertragen? Dann nehmen Sie Hilfe in Anspruch! Es gibt viele Möglichkeiten, dies zu tun. Ob anonym und telefonisch, im Internet, persönlich in einer Beratungsstelle oder einer Therapieeinrichtung für Essstörungen, beim Arzt oder einer Ärztin oder im Rahmen einer Selbsthilfegruppe.
Hier erfahren Sie mehr über die verschiedenen Hilfsangebote.
Nutzen Sie das anonyme Beratungstelefon der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für Fragen rund um Essstörungen und Adipositas (starkes Übergewicht), insbesondere auch in akuten Fällen. Hier erhalten Sie eine Erstberatung sowie Adressen, an die Sie sich wenden können.
Beratungstelefon der BZgA (02 21) 89 20 31
MO–DO 10.00–22.00 Uhr
FR–SO 10.00–18.00 Uhr
(Preis entsprechend der Preisliste Ihres Telefonanbieters für Gespräche in
das Kölner Ortsnetz)