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Fütterstörung

Eine Fütterstörung tritt zumeist im frühen Kindesalter auf. Sie ist gekennzeichnet durch eine Verweigerung der Nahrungsaufnahme und ein extrem wählerisches Essverhalten. Hinzukommen kann ein wiederholtes Hochwürgen der Nahrung (Rumination).

Fütterstörungen beginnen meist im ersten Lebenshalbjahr. Häufig können die Säuglinge ihren Hunger nicht signalisieren, sind rasch ermüdet, lassen sich leicht ablenken oder haben Schwierigkeiten beim Saugen oder Schlucken. Betroffene Kinder fallen häufig auch durch Schlafschwierigkeiten auf.

Im zweiten Lebenshalbjahr können sich die Probleme fortsetzen, indem diese Kinder zum Beispiel feste oder jegliche Nahrung verweigern oder nur unter Ablenkung essen. Im Kleinkindalter sind sie häufig nur beim Herumlaufen oder beim Spielen zum Essen zu bewegen.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Fütterstörung im Säuglings- und Kleinkindalter das Risiko erhöht, später im Leben an Magersucht zu erkranken.

Mehr Informationen zu Fütterstörungen im frühen Kindesalter finden Sie hier.

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