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Osteoporose

Osteoporose ist eine Skeletterkrankung, die charakterisiert ist durch eine Abnahme der Knochenmasse und der Knochendichte. Die Knochen werden spröde und das Risiko für Knochenbrüche (Frakturen) erhöht sich.

Osteoporose ist eine häufige und schwerwiegende Komplikation bei Magersucht und eine Folge der Fehl- und Mangelernährung. Die Knochendichte sinkt umso ausgeprägter, je länger das Untergewicht anhält.

Bei jungen Menschen sind die Folgen besonders schwerwiegend. Denn die Phase nach der Pubertät bis ins frühe Erwachsenenalter ist jene Zeit, in der die Knochen durch Einlagerung von Mineralstoffen ihre maximal mögliche Dichte und Stabilität erreichen. Dieser Prozess ist bis etwa zum 25. Lebensjahr abgeschlossen und kann in späteren Lebensjahren nicht mehr aufgeholt werden. Bei einer Osteoporose in jungen Jahren bleibt das Risiko für Knochenbrüche das ganze Leben lang erhöht.

Bessert sich die Essstörung noch bevor die Härtung des Knochens abgeschlossen ist, normalisiert sich die Knochenstruktur.

 

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